Von Contenful zu Sanity

Von Contentful zu Sanity

Meine persönliche Website ist nun seit einem Jahr online und nutzt Next.js mit Contentful als CMS. Inzwischen möchte ich ein neues CMS ausprobieren und zwar Sanity. Sanity wirbt damit, dass sich nahezu alles konsequent über Code abbilden lässt, ohne dass man, wie bei Contentful, zuerst im UI ein Content Model zusammenklicken muss.

Gerade im heutigen Umfeld mit AI-Coding-Tools wie Codex und Claude Code bin ich überzeugt, dass sich vor allem Lösungen durchsetzen werden, die ohne UI-lastige Zwischenschritte auskommen und sich direkt über Code steuern lassen. Vor der breiten Verfügbarkeit von AI war es ein klarer Vorteil, Komplexität zu abstrahieren und Konfigurationen per UI „klickbar“ zu machen. Heute kann genau dieser zusätzliche UI-Layer jedoch zum Hindernis werden: Schritte, die ursprünglich der Vereinfachung dienten, lassen sich von AI-Tools nicht ohne Weiteres automatisiert über Code ausführen und bremsen dadurch den gesamten Workflow.

Die neue Website ist nun einiges schneller und berücksichtigt mit Astro bereits viele Web Best Practices out of the box. Auch der Google Lighthouse Score ist sehr gut im Vergleich zur alten Website:

Screeenshot vom Google Lighthouse Score

Ich muss sagen sanity macht echt einen sehr guten Eindruck als CMS. Speziell ist auch, dass man nicht nur das Frontend der Website im Code abgebildet hat sondern auch den Editor. Das heisst man kann auch das Erlebnis für den Content Editor individuell gestalten und so z.B. Verschachtelungen von Content oder Icons etc. frei wählen.